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Wenn aus guten Schulprojekten dauerhafte Veränderungen werden, entsteht genau jener Mehrwert, den die EU-Regionen aktuell besonders suchen: nachhaltige Wirkung statt einmaliger Initiativen. Der Nachhaltigkeitspreis 2026 der EVTZ Euregio Senza Confini r.l. setzt genau hier an und rückt Schulen in den Mittelpunkt, die bereits konkrete Beiträge zu einer zukunftsfitten Bildungslandschaft geleistet haben. Die EVTZ Euregio Senza Confini r.l. ist ein grenzüberschreitender Zusammenschluss der Regionen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Venetien. Ziel ist es, Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu stärken – in Bildung, Wirtschaft und Nachhaltigkeit – und erfolgreiche Projekte in der gesamten Euregio sichtbar und nutzbar zu machen.
Nach zwei erfolgreichen Ausschreibungen geht der Preis nun in seine dritte Runde. Diesmal steht er unter dem Motto „Schulen für nachhaltige Entwicklung“. Im Fokus stehen nicht neue Projektideen, sondern bereits umgesetzte und abgeschlossene Initiativen aus dem Jahr 2025, die sich in der Praxis bewährt haben und nun weitergedacht werden sollen. Der Ansatz ist dabei bewusst strategisch gewählt: Gute Projekte sollen nicht enden, wenn ein Schuljahr vorbei ist. Sie sollen übertragen, weiterentwickelt und in anderen Schulen oder Regionen aufgegriffen werden können – als konkrete Bausteine für eine moderne, nachhaltige Bildungsarbeit im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, insbesondere Ziel 4 zu hochwertiger Bildung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf öffentlichen Sekundarschulen in Kärnten sowie in den italienischen Partnerregionen. Gesucht werden Projekte, die einen klaren gesellschaftlichen Mehrwert schaffen – etwa durch bessere Bildungschancen, die Stärkung von Zukunftskompetenzen oder die Förderung von Inklusion und Geschlechtergerechtigkeit. Auch Vorhaben, die globale Verantwortung vermitteln oder innovative, sichere Lernumgebungen schaffen, stehen im Mittelpunkt der Ausschreibung. Gerade dieser breite Zugang zeigt, wie stark Bildung heute über klassische Unterrichtsinhalte hinausgeht. Es geht um Schulen als Lern- und Lebensräume, die junge Menschen auf eine sich rasch verändernde Arbeits- und Gesellschaftswelt vorbereiten – und gleichzeitig soziale Teilhabe ermöglichen.
Das Besondere an der aktuellen Ausschreibung ist die konkrete finanzielle Dimension: In Kärnten werden drei herausragende Projekte mit jeweils 20.000 Euro prämiert. Diese Mittel sollen gezielt dafür eingesetzt werden, erfolgreiche Ansätze auszubauen, zu verstetigen oder auf andere Schulen zu übertragen. Damit wird der Preis nicht nur zur Auszeichnung, sondern zum echten Entwicklungstool für Bildungsinnovation.
Für Schulen eröffnet sich damit eine doppelte Chance. Einerseits steigt die Sichtbarkeit der eigenen Arbeit im gesamten Euregio-Raum, andererseits entstehen neue Kontakte zu Bildungseinrichtungen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Der Austausch über Ländergrenzen hinweg wird damit zu einem zentralen Bestandteil des Programms. Im Kern geht es um eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Was funktioniert, soll nicht isoliert bleiben. Erfolgreiche Schulprojekte sollen Schule machen – im besten Sinn des Wortes. Mehr Informationen hier: NACHHALTIGKEITSPREISES 2026 - Euregio Senza Confini Bewerbungen sind bis 31. Juli 2026 möglich. JW
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